Ihr Warenkorb ist momentan leer.

MATRIX Lichtleiter

Lichtleiter für LED-, Matrix-LED- und Laser-Scheinwerfer

In den letzten Jahren ist Glas als optisches Material für Automobilscheinwerfer in den Hintergrund geraten, vor allem wegen seiner höheren Dichte im Vergleich zu polymerbasierten Optiken. Die neuen Systeme, insbesondere solche mit adaptiver Lichtfunktionalität (ADB), erfordern jedoch kleine Optiken, die in der Lage sind, die hohen optischen Leistungsdichten neuer LED- und Laserlichtquellen zu bewältigen. In Verbindung mit neuen Presstechnologien und der Oberflächenmikrostrukturierung kehren komplexe Optiken aus Glas nun als optimale Lösung für die härteren Systembedingungen zurück.

Das von Auer Lighting eingesetzte Glasinjektionspressverfahren ermöglicht hohe Längen-/Breitenverhältnisse, die besonders für anspruchsvolle Primäroptiken wie Lichtleiter-Arrays für ADB-Funktionalitäten nützlich sind.

In der obigen Abbildung ist eine solche Primäroptik dargestellt. Jeder Kegelstumpf repräsentiert eine adressierbare Beleuchtungsfläche ("Pixel") der finalen Lichtverteilung. Ein großer Teil dieser Optiken ist mit flachen Eintrittsflächen ausgestattet, die dann nahezu berührungslos zu flachen LEDs platziert werden können. Dies garantiert eine maximale Lichtaufnahme. Die abgewinkelten Seitenflächen verengen die Lichtverteilung der LED. Winkel und Länge der Einzellichtleiter sind verantwortlich für die Lichtverteilung und die räumliche Trennbarkeit zwischen Licht benachbarter Pixel in der Endverteilung. Die Basisfläche des Lichtleiters wird auf die Straße abgebildet und bestimmt so die beleuchtete Fläche. Daher sollte der Abstand zwischen zwei benachbarten Pixeln so gering wie möglich sein, um keine dunklen Lücken im Lichtfeld zu erzeugen. Der Mindestabstand wird durch die Radien an den Schnittkanten definiert, die durch zwei konische Flächen gebildet werden. Sie werden benötigt, um eine ausreichende Standzeit bei der Heißformgebung von Glas zu gewährleisten und damit die Produktkosten wettbewerbsfähig zu halten. Mögliche Schatten können durch Defokussierung der Linse, Implementierung von streuenden Oberflächenstrukturen oder Geometrieanpassungen aufgelöst werden.

Die Abbildung zeigt ein Beispiel, das mehrere Lichtfunktionalitäten in einem Stück kombiniert, die Anzahl der Gesamtsystemkomponenten reduziert und die Leistung erhöht.